Peter Bächle (Azubi Industriekaufmann)

Meine ersten Tage bei Erdrich waren…+
Mein erster Tag bei Erdrich war während eines Ferienjobs. In den Sommerferien vor dem Ausbildungsbeginn wollte ich mit einigen Freunden in den Urlaub fahren. Jedoch fehlte mir noch etwas Geld, um diesen zu finanzieren. Deshalb fragte ich bei meinem zukünftigen ausbildenden Betrieb an, ob noch eine Stelle für einen Ferienjob in den Sommerferien frei sei. Und tatsächlich konnte ich zwei Wochen lang vor meiner Ausbildung Erdrich kennenlernen. Meine Aufgabe bestand darin, Ordner des Vertriebs zu digitalisieren. Auch wenn dies eine sehr mühsame Aufgabe war, freute ich mich auf jeden Arbeitstag. Auch lernte ich bereits die anderen beiden kaufmännischen Azubis kennen.

Der erste Tag meiner Ausbildung war dann am 1. September. Zuerst erhielten ich und die anderen (technischen) Azubis eine Sicherheitsunterweisung und einen Rundgang durch den ganzen Betrieb. Danach wurde ich in meine Abteilung für die nächsten 6 Monate geführt und dort begann mein Weg als kaufmännischer Azubi.
Wie bist du auf den Beruf aufmerksam geworden?+
Schon in meiner Schulzeit habe ich gemerkt, dass ich nur mäßig technisch begabt bin. Dies wurde mir zum Beispiel während der Wahlfachorientierung an der Realschule bewusst. Auch wenn ich in dem technischen Projekt eine gute Note bekam, wusste ich, dass ich keinen technischen Beruf ausüben wollte. Also schaute ich mir speziell kaufmännische Berufe an. Durch verschiede Praktika entdeckte ich schon bald meine Freude am Planen und am Organisieren. Jedoch wurde mir auch bewusst, dass mir Versicherungskaufmann oder Bankkaufmann zu elitär wäre. Je mehr ich mich in der Familie umschaute, umso eher wusste ich, was ich tun wollte. Meine Schwester ist Groß- und Außenhandelskauffrau und meine Mutter Industriekauffrau. Beide beschrieben mir ihren Beruf und ich war an beidem interessiert. Jedoch wollte ich in ein produzierendes Unternehmen und in kein Unternehmen, das ausschließlich Handelswaren vertreibt. Und so entstand der Wunsch nach einer Ausbildung zum Industriekaufmann.
Welche Stationen lernt ein Azubi zum Industriekaufmann bei Erdrich alle kennen?+
Während der Ausbildung durchläuft man acht Abteilungen. Zuerst kommt man in den Verkauf. Dort wird die Grundlage für die Ausbildung geschaffen. Durch das Bearbeiten von Anfragen lernt man schnell das Unternehmen, dessen Möglichkeiten und dessen Produkte kennen. Als nächstes kommt man für einen Monat an den Empfang. Trotz einiger Bedenken hatte ich eine tolle Zeit dort. Vor allem der direkte Kontakt zu Kunden hat mir gut gefallen. Sowohl am Telefon als auch im persönlichen Gespräch muss dem Kunden eine gewisse Höflichkeit und Etikette entgegen gebracht werden, die man auf angenehme Art beigebracht bekommt. Nach meiner Zeit am Empfang kam ich in den Einkauf. Hauptsächlich ist man dabei im Gemeinkosteneinkauf.

Dort werden hauptsächlich Bestellungen ausgelöst, die meist indirekt in die Produktion einfließen. Durch den umfassenden Kontakt mit anderen Abteilungen und Lieferanten lernt man nicht nur die Bestellabwicklung, sondern auch die eigenen Reihen besser kennen. Danach kommt man ins Auftragszentrum. Dabei kommt man in die verschiedenen Unterabteilungen, die jeweils eine wichtige Schnittstelle zwischen der Produktion und der Verwaltung bilden. Im weiteren Verlauf meiner Ausbildung komme ich noch in die Logistik, Personalabteilung, Qualitätswesen und in die Finanzbuchhaltung.
Was gefällt dir an deiner Ausbildung besonders?+
Was die Ausbildung bei Erdrich so besonders macht? Die Kolleginnen und Kollegen. Sie schaffen eine angenehme Arbeitsatmosphäre, die nicht aus Schweigen, sondern aus produktiver und humorvoller Teamarbeit besteht. Die
Unterstützung, die man hier als Azubi erfährt, halte ich nicht für selbstverständlich. Durch das möglichst
selbstständige Arbeiten des Azubis passieren manchmal Fehler, die mir jedoch nie negativ angelastet wurden.
Es wird sich Zeit genommen, dem Azubi seine Fehler zu erklären.
Welche Perspektiven hat man als Industriekaufmann nach der Ausbildung bei Erdrich?+
Nach der Ausbildung kann der Auszubildende in jede Abteilung kommen, die er kennen gelernt hat. Man kann einen Wunsch äußern, der in den meisten Fällen berücksichtigt wird, aber die finale Zuteilung geschieht nach Bedarf.
Erdrich bietet verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten an. So werden externe sowie interne Seminare angeboten.
Ich komme morgens gerne zur Arbeit, weil…?+
…ich mich auf die Zusammenarbeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen freue. Zusammen mit ihnen die Probleme des Tagesgeschäfts zu lösen, ist ein großer Anreiz, morgens motiviert zur Arbeit zu kommen.
Erdrich steht für mich für…+
…Qualität. Qualität der Produkte, der Organisation und der Mitarbeiter.
Mein schönstes / erfolgreichstes Erlebnis bei Erdrich war…+
…der Azubi-Ausflug am Anfang des zweiten Lehrjahrs. Die JAV (Jugend- und Auszubildendenvertretung) hat alle Erdrich-Azubis zu einem gemeinsamen Ausflug eingeladen. Am Vormittag haben wir das Technik-Museum in Sinsheim besucht. Nach einem guten Mittagessen sind wir in eine nahegelegene Escaperoom-Anlage gefahren. Das Lösen des Escaperooms war eine sehr spaßige Art der Teambildung, an die ich mich noch lange erinnern werde.
"Was die Ausbildung bei Erdrich so besonders macht? Die Kolleginnen und Kollegen."
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